Weihnachtsstern aus Chenilledraht
Ich finde Weihnachtssterne einfach wunderschön. Für mich gehören sie zur Weihnachtszeit genauso dazu wie Kerzen, Plätzchen und Weihnachtsdeko.
Nur leider habe ich mit echten Weihnachtssternen kein besonders großes Glück. Wenn ich mir einen kaufe, schafft er es meistens nicht einmal bis Weihnachten. Ob das nun an meinem grünen Daumen liegt oder daran, dass diese Pflanzen einfach so empfindlich sind, weiß ich nicht.
Da ich ja sowieso das Basteln mit Chenilledraht für mich entdeckt habe, dachte ich mir, warum denn nicht einen Weihnachtsstern aus Chenilledraht* basteln! Der hält garantiert länger!
*Bei den mit Sternchen markieren Links handelt es sich um Amazon Affiliate-Links.
Es kostet dich nicht mehr, aber ich bekomme einen kleinen Obulus, wenn du über meine Links bestellst.
Eine Blüte allein macht noch keinen Weihnachtsstern
Eine ausführliche Anleitung für die einzelnen Blüten möchte ich hier gar nicht geben. Dazu gibt es bereits jede Menge Videos. Aber letztendlich ist dann doch meine eigene Variante entstanden.

Das war übrigens mein erster Versuch. Die Blütenblätter waren noch etwas kleiner und hatten auch noch nicht die typische geriffelte Kante. Eigentlich gefiel mir die Blüte schon ganz gut, aber irgendwie fehlte noch etwas.
Also habe ich mir ein Foto von einem echten Weihnachtsstern herausgesucht und genauer hingeschaut. Dabei habe ich erst einmal festgestellt, dass es nicht nur auf die Form der einzelnen Blütenblätter ankommt, sondern auch darauf, wie sie angeordnet sind.
Die roten Blütenblätter stehen nicht alle auf einer Höhe, sondern zeigen in unterschiedliche Richtungen, manche auch nach oben. Die einzelnen Lagen haben etwas Abstand zueinander und liegen nicht einfach flach übereinander.

Auch die grünen Blätter sitzen nicht direkt unter den roten Blütenblättern, sondern mit etwas Abstand darunter.
Und noch etwas ist mir aufgefallen: Ein Weihnachtsstern kommt selten allein! Meistens sieht man in einem Topf mehrere rote Blüten, die erst zusammen das typische Gesamtbild ergeben.
Darum habe ich direkt mehrere Weihnachtssterne gebastelt und siehe da: Plötzlich sieht das Ganze schon viel mehr nach einem richtigen Weihnachtsstern aus!
Vom einzelnen Weihnachtsstern zum kleinen Blumentopf
Und jetzt kommt die größte Herausforderung für mich: In der Hand gehalten, sehen die Blüten ja wirklich gut aus, doch wie bekomme ich sie jetzt in einen Topf, so dass sie auch halten?
Ich wollte die Blüten in einer alten Konservendose arrangieren. Dafür habe ich mir dann erst einmal Steckschaum* passend geschnitten und in die Dose gefüllt.
Als ich die Blüten hineinstecken wollte, zeigte sich sehr schnell, dass das so nicht funktioniert: Die Blüten waren einfach zu groß und zu schwer. Jedenfalls wollten sie in der einen Lage Steckschaum nicht richtig halten.
Also habe ich improvisiert.
Ich habe zunächst Reis in die Dose geschüttet und dann erst den Steckschaum darauf gegeben. Die einzelnen Stiele habe ich soweit durch die Steckmasse geschoben, dass sie bis zum Boden reichen und auch noch zusätzlich von dem Reis gehalten werden.
Beim Arrangieren habe ich darauf geachtet, die drei fertigen Blütenstiele etwas versetzt und in unterschiedlichen Höhen anzuordnen, damit die Blüten und Blätter möglichst natürlich wirken.
Und das hat geklappt!
Die Oberfläche habe ich anschließend noch mit Moos abgedeckt, damit von der Befestigung nichts mehr zu sehen ist.
Zum Schluss habe ich ein Stück rotes Floristenfilzband* um die Konservendose gewickelt und mit einer passenden Kordel zusammengebunden.
Fertig ist mein Weihnachtsstern, der garantiert nicht gegossen werden muss!

Eine schöne Geschenkidee
Ich finde, so ein selbst gemachter Weihnachtsstern ist auch eine schöne Geschenkidee. Vielleicht als kleines Mitbringsel in der Adventszeit, als Weihnachtsgeschenk für jemanden, der Blumen liebt, oder für sich selbst.
Und das Beste daran: Er verliert keine Blätter, braucht kein Wasser und sieht auch im nächsten Jahr noch schön aus.
Meine Materialsammlung zum Vorfreude-Kalender
Du möchtest eine meiner Ideen nachmachen?
In meiner Amazon-Ideenliste findest du passende Materialien und praktische Helfer für meine Kalenderprojekte.
Werbung – Affiliate-Link. Bei einem Einkauf über meinen Link erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten.
