Handytasche zum Umhängen mit Lift

Hier habe ich noch ein kleines schnell genähtes Geschenk für euch:
Eine Handytasche zum Umhängen. Superpraktisch, weil man so sein Handy immer geschützt dabei hat ohne eine Handtasche mitzuschleppen oder das Handy gar in der Hosentasche aufzubewahren, das bekommt dem ja auch nicht unbedingt so gut.

Mit Hilfe des richtigen Materials hast du noch zusätzlich ein tolles modisches Accessoires.

Material und Zuschnitt

SchnittteilMaterialAnzahlHöheBreite
AAußenAußenstoff, Kunstleder21913
BInnenBaumwollstoff21913
CVerstärkungVlieseline H 64021711
DAufhängerKunstleder oder Kork1515
ELift/VerschlussKunstleder oder Kork1832

Ausserdem benötigst du ca. 1 m dünne Kordel und 1 KamSnap.

Für die Außenteile habe ich Kunstleder verwendet, du kannst aber auch andere feste Materialien, wie z.B. Korkstoff, Snappap, Jeans oder Canvas verwenden. Das Material sollte eine gewisse Standfestigkeit haben, damit es später auch genügend schützt. Darum verstärke gegebenenfalls auch die Außenteile mit Vlieseline H250.

In den Maßangaben sind 1 cm Nahtzugabe bereits enthalten.

Ich habe das vordere Außenteil nach dem Zuschnitt zunächst noch mit einer Applikation verziert.
Wenn du mit Kunstleder oder Kork (oder SnapPap, halt alle nicht fransenden Materialien) arbeitest, geht das ganz einfach…..

Hier bekommst du die Stern-Vorlage: Vorlage Sterne

Schneide zunächst das Motiv aus dem außen liegenden Stoff aus. Unter das „Loch“ legst du das Stück Stoff, das durchscheinen soll. Von rechts steppst du jetzt um das Motiv herum.

Anschließend kannst du von links den überhängenden Stoff knappkantig zurückschneiden.

Nimm dir Teil E und lege die beiden langen Seiten rechts auf rechts aufeinander. Nähe sie mit 1 cm Nahtzugabe zusammen.

Anschließend faltest du an einer kurzen Seite die Naht zur Mitte und nähst hier noch einmal quer ab. Du kannst hier auch eine Spitze oder Rundung nähen, auf jeden Fall sollte die Nahtzugabe anschließend knapp abgeschnitten werden.

Ziehe das Band auf rechts, das ist ein wenig fummelig, aber es muss ein. Ich benutze zur Hilfe immer ganz gerne eine alte lange Stricknadel, mit deren Hilfe ich die geschlossene Seite bis ans andere Ende schiebe.

Wenn das geschafft ist, muss das Band rundherum knappkantig abgesteppt werden.

Bei Teil D, dem kürzeren Band werden die beiden langen Seiten zur Mitte gefaltet und füßchenbreit abgesteppt.

Schneide das Band anschließend in drei Teile a 5 cm.

Wenn noch nicht geschehen, bügele die Vlieseline mittig auf die beiden Futterteile.

Nimm dir ein kleines Stück D und nähe es ca. 4 cm von der oberen Kante mittig auf die rechte äußere Seite eines Futterteils knapp auf. Ich habe zunächst eine knappe Naht gesetzt und dann noch einmal die Kanten mit einem Zickzackstich festgenäht.

Auf das andere Futterteil wird jetzt das lange Band festgenäht. Setze es ca. 6 cm von oben mittig auf, die Naht des Bandes schaut dich dabei an.

Fixiere das Band mit einem Rechteck, damit es später auch wirklich hält.

Lege jeweils ein Außenteil und ein Futterteil rechts auf rechts aufeinander und nähe die obere Kante mit 1 cm Nahtzugabe zusammen.

Achtung: das Futterteil mit dem langen Band gehört an das vordere Außenteil.

Anschließend drehst du die Teile auf rechts und nähst die Nahtzugabe füßchenbreit an den Außenteilen fest.

Lege die kleinen 5 cm langen Bänder zu Schlaufen zusammen und nähe sie ca. 2 cm von der oberen Kante in der Nahtzugabe fest.

Fixiere das lange Band auf dem Futter, so dass es dich gleich beim Zusammennähen nicht stört.

Lege beide Teile rechts auf rechts aufeinander, fixiere sie gut, achte darauf, dass die Nahtstellen an den Seiten genau aufeinanderliegen.

Nähe nun rundherum, wieder mit 1 cm Nahtzugabe die beiden Teile zusammen. Lass an einer Seite im Futter eine ca. 8 cm große Wendeöffnung.

Schneide die Nahtzugabe an den Ecken schräg ab und wende alles durch die Wendeöffnung.

Forme dein Täschen schön aus und schließe die Wendeöffnung.

Ziehe den Lift durch die Lasche bring einen Kamsnap zum Verschließen an.
Nun musst du nur noch die Kordel durch die Schlaufen ziehen und mit einem Knoten fixieren.