Nadelmerker für die Nähmaschine selber nähen

Ordnung ist das halbe Leben – das gilt auch an der Nähmaschine.

Deshalb habe ich mir einen kleinen Nadelmerker genäht, der mir dabei hilft, den Überblick über meine Nähmaschinennadeln zu behalten.

Denn wer kennt es nicht?

Immer wieder sitze ich an meiner Nähmaschine und weiß nicht mehr genau, welche Nadel gerade in der Maschine steckt. Besonders wenn ich zwischendurch verschiedene Stoffe nähe oder die Nadel bereits einige Male benutzt wurde, kann ich mir das irgendwann nicht mehr merken. Die kleinen Bezeichnungen auf den Nadelverpackungen oder direkt auf der Nadel sind mir dafür einfach zu klein.

Ein Nadelkissen, auf dem ich die verschiedenen Nadeln beschriften kann, wäre also genau das Richtige für mich.

Mein Nadelmerker aus Stoff

Für die Beschriftung meines Nadelmerkers habe ich mich für eine einfache Lösung entschieden: Transferfolie für Textilien*.

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Damit habe ich früher schon einmal T-Shirts für einen Sportverein bedruckt und wusste, dass sich damit auch mein Nadelmerker gut beschriften lässt.

Das brauchst du

Mein Stoffstück ist 11 x 16 cm groß. Für die Rückseite brauchst du ein zweites Stoffstück in der gleichen Größe.

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Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten, aber ich bekomme eine kleine Provision.

So wird der Nadelmerker genäht

Zuerst druckst du meine Vorlage auf deine Transferfolie. Ob du das Motiv spiegeln musst oder nicht, hängt von der verwendeten Transferfolie ab. Deshalb solltest du hier unbedingt die Anleitung des Herstellers beachten.

Damit du flexibel bist, habe ich die Vorlage inzwischen in zwei Varianten vorbereitet: Eine Datei ist gespiegelt, die andere nicht gespiegelt. So kannst du die für deine Transferfolie passende Version auswählen.

Anschließend überträgst du das Motiv nach Herstellerangaben auf den hellen Stoff.

Jetzt brauchst du noch ein zweites Stoffstück für die Rückseite. Lege beide Stoffstücke rechts auf rechts aufeinander und nähe sie rundherum zusammen. An einer Seite lässt du dabei eine kleine Wendeöffnung frei.

Wende den Nadelmerker, forme die Ecken schön aus und fülle ihn mit Füllwatte. Zum Schluss schließt du die Wendeöffnung mit ein paar Stichen von Hand.

Fertig ist dein kleiner Nadelmerker!

So funktioniert mein Nadelmerker

Bei jedem Nadelwechsel stecke ich die gerade benutzte Nadel an die passende Stelle auf dem Nadelkissen. So weiß ich auch später noch, welche Nadel gerade in der Nähmaschine steckt oder welche Nadel ich zuletzt verwendet habe.

Die Nadel, die ich aktuell in der Maschine benutze, markiere ich zusätzlich mit einer Stecknadel mit farbigem Kopf. So sehe ich auf einen Blick, welche Nadel gerade eingesetzt ist.

Ein kleines Helferlein, das mir die Ordnung an der Nähmaschine tatsächlich erleichtert.

Noch eine Idee für die Vorlage

Die Vorlage kannst du natürlich nicht nur für Transferfolie verwenden. Wenn du mit Sublimation arbeitest, kannst du sie grundsätzlich auch dafür nutzen – vorausgesetzt, du passt das Motiv an das Material und dein verwendetes Sublimationsverfahren an.
So könntest du zum Beispiel einen Nadelmerker aus einem geeigneten Sublimationsstoff gestalten oder die Vorlage für andere kreative Projekte verwenden.

Meine Vorlage für dich

Möchtest du dir auch einen solchen Nadelmerker für deine Nähmaschine nähen? Dann kannst du dir hier meine Vorlage kostenlos herunterladen.

Ich habe dir die Datei in zwei Varianten vorbereitet:

  • ungespiegelt – für Transferfolien, bei denen das Motiv nicht gespiegelt werden muss
  • gespiegelt – für Transferfolien, bei denen das Motiv vor dem Übertragen gespiegelt gedruckt werden muss

Achte beim Drucken immer auf die Angaben des Herstellers deiner Transferfolie.

Und wenn du deinen Nadelmerker genäht hast, hast du nicht nur einen praktischen kleinen Nähhelfer, sondern auch endlich Ordnung bei deinen Nähmaschinennadeln. 😊

Nie wieder rätseln, welche Nadel gerade in der Nähmaschine steckt!
Speichere dir die Idee für deinen Nadelmerker auf Pinterest.